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Aufnahmetest Partnerschulen des Wintersportes
Athleten zeigten gute Leistungen

Zufrieden waren Gerhard Richter, Reiner Gattermann und Andi Pinter mit den Leistungen die interessierte Alpinsportler beim Praxistest für die Aufnahme in die Partnerschulen des Wintersportes zeigten.
Großer Arber. Das neue Schuljahr wirft, zumindest die Partnerschulen des Wintersportes betreffend, schon seine Schatten voraus. Die Entwicklung im Leistungssport stellt immer höhere Anforderungen an Nachwuchsathleten. Um diese in Einklang mit der schulischen Bildung zu bringen wurden in verschiedenen Regionen Bayerns so genannte Partnerschulen des Wintersportes auf den Weg gebracht.
Die grundlegende Zielsetzung der Partnerschulen des Wintersports besteht in einer organisatorischen Harmonisierung der konkurrierenden Ansprüche von Schule und Hochleistungssport.
Die Entwicklungen im Hochleistungssport sprechen eine eindeutige Sprache: Sie stellen immer höhere Anforderungen auch an den Nachwuchsbereich und weisen dadurch der organisatorischen Harmonisierung der konkurrierenden Ansprüche von Schule und Leistungssport eine Schlüsselfunktion zu. Gerade deshalb haben das Bayerische Staatministerium für Unterricht und Kultus und der Deutsche Skiverband im Schulterschluss mit den übrigen Spitzenverbänden des olympischen Wintersports die Partnerschulen des Wintersports auf den Weg gebracht.
Für die Schüler die Zugang zu diesen Partnerschulen des Wintersportes haben wollen müssen ihre sportlich Leistungsfähigkeit in verschiedenen Test unter Beweis stellen.
Neben einem sportmedizinischen Attest ist die sportliche Eignung durch die Bestätigung des eingebundenen Sportfachverbandes zu leisten. Über die sportliche Eignung entscheiden die Sportfachverbände des olympischen Wintersports auf der Grundlage eines verbindlichen allgemeinen sportmotorischen Tests. Im Bereich Ski alpin und nordisch wird zusätzlich ein sportartspezifischer Test durchgeführt.
Dieser letztgenannte Test wurde am Großen Arber durchgeführt. Unter Leitung von Gerhard Richter, Sportwart alpin, und Reiner Gattermann, Sportlehrer an der Staatlichen Realschule in Zwiesel und zugleich PZW-Verantwortlicher, führte Andi Pinter, Schülertrainer alpin diese Maßnahme durch. Auf den Pisten des Großen Arbers hieß es für die interessierten Schüler ihr Können auf der Piste zu zeigen, waren große Radien ebenso wie kleine Radien zu fahren, wurde die allgemeine Grundfertigkeiten des Skifahrens gewertet und waren auch koordinative Übungen wie Rückwartsfahren zu absolvieren.
Nach dem gut einstündigen Test zeigten sich die Verantwortlichen des Skiverbandes als auch der Mitarbeiter der Partnerschulen des Wintersportes begeistert von den Leistungen, die der alpine Nachwuchs bot. Ein Dank galt auch der Arber Bergbahn, die für diese Maßnahme die Liftkosten übernommen hatte.
Als nächster Schritt steht am 21. April der sportmotorische Test auf dem Programm. Wenn dieser Konditest in der Realschule in Zwiesel bestanden wird können die Aktiven in die Partnerschulen des Wintersports aufgenommen werden.




