Nachwuchsarbeit beim Skiverband
Beitrag ansehen oder komplett downloaden.
Termine
Trainingsstützpunkt Kitzsteinhorn -
Kontakt
Gerhard Richter
Sportwart
0170 / 2306890
Andi Fuchs
stellv. Sportwart
0170 / 2955203
Die Wintersaison 2011/2012 steht vor der Tür - Koordinationsbesprechung

Die Trennung des Weltcuphanges am Arber in einen rennorientierten (links) und touristisch genutzten Bereich hat sich als Erfolg herausgestellt.
Großer Arber. Die Ausgestaltung des Trainings im Bereich des Landesleistungszentrums am Großen Arber, das Mannschaftsgefüge sowie das neue Leitbild für die Trainingsgestaltung im Nachwuchsbereich der Alpinsparte des Skiverbandes Bayerwald stand bei einer Besprechung der Wintersportvereine am Großen Arber im Mittelpunkt.
Gerhard Richter, Sportwart alpin, betonte dabei im Gasthaus „Gondelstube“, dass es nach wie vor das Ziel des Trainingsaufwandes sein muss, wieder Läufer in Kadermannschaften zu bekommen, in denen derzeit Sandra Wess vom ASV Mais im C/D-Kader aufgenommen wurde, Sebastian Liebl (SV Lohberg) im B-Kader nominiert ist und Julia Eichinger, ein frühere Landeskaderathletin, die jetzt bei den Skicrossern C-Kaderstatus genießt. Wichtig sind dem Sportwart zudem Trainingsgemeinschaften oder Rennschulen, wie sich diese um Bereich Unterer Wald schon rekrutiert haben, zu realisieren. „Die Basisarbeit in den Vereinen wird immer wichtiger“ so der Sprecher.
Zudem stellte Gerhard Richter den Anwesenden die derzeitige Trainingsgruppenstruktur im Jugend-, Schüler- und Kinderbereich vor. Präsident Hans Plötz lobte eingangs seiner Informationen das Eintreten der Arber Bergbahn mit ihrem Betriebsleiter Thomas Liebl um den alpinen Skisport. So sei heuer etwa ein zentraler Schulskitag am Großen Arber geplant. Etwas ernüchtert zeigte er sich, dass seit dem Gespräch mit den Landräten der um den Arber situierte Landkreise nicht mehr sehr viel bewegt werden konnte, die Vision des Skiverbandes damit ins Stocken gerät. “Der Sport wird sich in Zukunft überwiegend in den Schulen abspielen“ notierte der Sprecher mit Blick auf die veränderte Schullandschaft und den Anforderungen an die Pennäler. Die Zukunftsfrage wird sein, so Hans Plötz deutlich, „will die Region den alpinen und nordischen Skisport im Leistungsbereich ja oder nein?“. Darauf seien die Anstrengungen auszurichten. Mit engagierten Leute, wie diese im Skiverband Bayerwald anzutreffen sind, sei dies zu schaffen war sich Hans Plötz sicher.
Veranstaltungen frühzeitig zu melden, um eine zeitgerechte Einteilung treffen zu können bat der neue Bereitschaftsleiter der Bergwacht Zwiesel, Reinhold Sturm, der sich in seiner neuen Funktion erstmals bei einem Alpingespräch vorstellte. Stephan Kohl ergänzte dessen Ausführungen und rekapitulierte auf die abgelaufene Saison, bei der bis auf einen Zwischenfall alles reibungslos geklappt habe.
Die Aufgabe des Fördervereines Sport –und Trainingsanlage zu Verfügung zu stellen und diese zu unterhalten wird immer schwieriger, wie Hermann Kastl ausführte. Die Zukunftsaufgabe wird sein die Abwassersituation am Hohenzollernstadion zu klären und für eine Beschneiung der Anlage zu sorgen. „Wir haben Zusagen für eine hohe Förderung, aber der Rest muss aus der Region geschultert werden, so der Fördervereinsvorsitzende ein große Aufgabe ansprechend.
Der Weltcup 2011 wurde von allen regionalen und insbesondere überregionalen Stellen in seiner Durchführung, Abwicklung und Organisation als optimal bezeichnet, die Verbreiterung der Rennpiste hoch gelobt, so Stephan Heider in seinem Rückblick auf die Veranstaltung im Februar. Aber, so der Rennleiter ernüchtert, ist der Parallelslalom in München bis 2015 festgeschrieben und im Rennkalender 2016 Ofterschwang in der Vorplanung. Das heißt, dass vor 2017 an einen Weltcup in der Region nicht zu denken sein wird, sprach Stephan Heider Klartext. “Und der regionale Aufschrei war auch nur ein laues Lüftchen“ hätte sich der anerkannte Funktionär mehr Unterstützung aus der Region erwartet. Mit einem Dank an alle, die sich beim Weltcup 2011 eingesetzt hatten und die optimale Durchführung ermöglichten, dankte Stephan Heider ausdrücklich, um auch festzustellen, dass sich der DSV wahrscheinlich nicht in die Rennvergabe beeinflussen lässt.
In gleicher Weise stellte Thomas Liebl fest, dass der heurige Weltcup der wohl sportlich Beste seit seiner Geschichte im Bayerischen Wald gewesen sei. 230 Trainings – und Rennveranstaltungen hatte der Betriebsleiter der Arber Bergbahn auf der abgesperrten Trainingspiste notiert und die Verbreiterung im Zusammenhang mit der Trennung zum touristischen Skilauf als Erfolgsgeschichte tituliert. Als Neuerung stellte Thomas Liebl eine Wärmehalle am Thurnhofhang vor. Mit Freude sah er dass es wieder gelingt alpine Läufer heranzuführen. Andi Babl, der neue Kampfrichterobmann, stellte sich kurz vor und bat die Anwesenden bei Interesse, in eine derartige Funktion einzusteigen, sich bei ihm zu melden.
In seinem Kurzreferat zum Training im Kinderbereich sprach Andi Pinter die Zielvorgabe an erreichen zu wollen wieder gute, vielseitig und komplett ausgebildete Skifahrer zu haben und dies etwa über eine solide, stabile Grundposition auf dem Ski als Grundvorrausetzung zu erreichen. In seinem Technikleitbild nannte er als eines der Ziele den Nachwuchs zu einem schnellstmöglichen und wettkampfstabilen Skifahren über geeignete Trainingsmethoden zu entwickeln.







