Nachwuchsarbeit beim Skiverband
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Julia Eichinger „rockt“ auch die schwerste Strecke im Skicross Weltcup und erreicht 11. Platz
Skicross Weltcup in Oberndorf / St. Johann (Tirol)
Zum 4. Mal wurde der Skicross Weltcup in Oberndorf / St. Johann (Tirol) ausgetragen und zählt damit zu den absoluten Highlight´s im Skicross Weltcup. Im letzten Jahr kamen 7.000 Besucher an den Berg und in diesem Jahr waren es nicht viel weniger um die Rallyefahrer unter den Alpinen bei ihren Fights hautnah erleben zu können. „Der Berg hat auch heuer, trotz der heftigen Schneefälle wieder gebebt". Die Pistenkommandos der Oberndorfer waren ständig im Einsatz um die Piste vom Neuschnee zu befreien und die Organisatoren hatten alle Hände voll zu tun um für reguläre Verhältnisse zu sorgen. Um eine kompakte Unterlage zu schaffen wurde noch mit Wasser und Salz gearbeitet. Für eine besondere Atmosphäre sorgte der mit Flutlicht taghell ausgeleuchtete Hang. Die Athleten hatten eine 750 m lange und sehr technisch anspruchsvolle Piste mit einem Höhenunterschied von knapp 200 m zu bewältigen. Eine Negativkurve und der Audi-Sprung gehörten zu den entscheidenden Schlüsselstellen im Parkuhr.
Bereits die Quali am Tag vor dem Rennen mit insgesamt 111 Startern war ein absolutes Erlebnis und war an Spannung und Dramatik kaum noch zu überbieten. Der Kampf um die schnellsten 32 Plätze bei Herren und 16 bei den Damen war ein echter Krimi. Julia Eichinger konnte sich erneut qualifizieren und erreichte den 9. Platz für die Heat-Rennen am nächsten Tag. Sie war damit sogar die schnellste Deutsche vor Heidi Zacher auf Platz 10 und Anna Wörner auf Platz 13. „Ich bin jetzt so richtig heiß auf das Rennen“, war Julias erster Kommentar nach der Quali.
Die Bedingungen hatten sich auch am Renntag nicht geändert. Heftige Schneeschauer zogen immer wieder durch und die Sicht war teilweise grenzwertig. Erneut Spannung pur, der Hang voller Besucher, die Stimmung auf dem Höhepunkt. Ein Erlebnis sondergleichen für jeden Rennfahrer der sich hier präsentieren kann. In den Heat´s, sowohl bei den Herren als auch bei den Damen, wurde kräftig gegeneinander gekämpft. Leider hat sich bei einem Sturz dabei die Siegerin aus dem letzten Jahr - Heidi Zacher - einen Unterschenkelbruch zugezogen und die Saison ist für Sie damit gelaufen. Wir wünschen Heidi, die noch am selben Tag in St. Johann operiert wurde, alles Gute und vor allem einen schnellen Heilungsprozess.
Für Julia Eichinger hat das Rennen in St. Johann in der Endabrechnung einen erneut achtbaren 11. Platz in der Gesamtwertung gebracht. „Ein wenig enttäuscht bin ich schon, der Start hat nicht so gut hingehauen und ich konnte die vor mir fahrende Französin auf der Strecke einfach nicht mehr überholen“, meinte Julia nach ihrem Ausscheiden vor dem Halbfinale. Ich fahre aber voll motiviert nach Frankreich, wo ich diese Woche noch zwei Rennen bestreiten werde. Mal schaun wie´s danach aussieht. Im Gesamtweltcup liegt die junge Neureichenauerin auf Rang 13 mit Potential nach oben, meint zumindest der sportliche Leiter Heli Herdt vom deutschen Skiverband. Die schnellste Deutsche an diesem Tage war Anna Wörner auf Platz 2.








