Nachwuchsarbeit beim Skiverband
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Ramona Seiderer und Manuel Brandl siegen beim Sepp-Iglhaut Gedächtnisrennen

Über Pokale durften sich die jeweils Besten aller Altersklassen freuen.

War bei den Herren nicht zu schlagen: Manuel Brandl vom ASV Arrach.

Ramona Seiderer (TV Bad Kötzting) sicherte sich die Tagesbestzeit bei den Damen.

Die Glaspokale in Erinnerung an Josef Iglhaut sicherten sich Ramona Seiderer und Manuel Brandl. Mit auf dem Bild Reinhard Fischer und Josef Iglhaut (links) sowie Hans Seiderer (rechts).

Für die jüngsten Starter war eine verkürzte Strecke ausgeflaggt.
Von den Nachwuchsläufern dominiert wurde das Pokalrennen des TV Bad Kötzting am Freitag am Großen Arber. Die Tagesiege sicherte sich mit Manuela Brandl (ASV Arrach) und Ramona Seiderer (TV Bad Kötzting) zwei Athleten, die der Kadermannschaft des Skiverbandes Bayerwald angehören. Das Rennen war dem im Jahr 2009 verstorbenen Skipionier Josef Iglhaut gewidmet, zu dessen Ehren dieses Gedächtnisrennen erstmalig abgehalten wurde.
Der Skisport in der Pfingstrittstadt war Jahrzehnte mit dem Namen des passionierten Skiläufers und Funktionärs verbunden. Ende der 40er Jahre war es Josef Iglhaut der mit einigen Mitstreitern, darunter auch Heinz Adler, eine Skiabteilung aus der Taufe hob. In den 60er bis hinein in die 70er Jahre führt Josef Iglhaut die Skiabteilung innerhalb des Bad Kötztinger Turnvereines, ehe er später dann zum Vorsitzenden des größten Sportvereins in Bad Kötzting aufstieg. Der Hauptverein würdigte seine Arbeit mit der Verleihung des Titels Ehrenvorsitzender. Neben der Arbeit als Funktionär war es Josef Iglhaut der viele Skigruppen in die Alpen führte, ob viele Jahre in die Dolomiten oder die BLSV-Jugend in die Ferienfreizeiten.
Dem Skipionier zu Ehren wickelte die Abteilung Inline/Alpin deshalb am Freitag das Pokalrennen am Großen Arber ab, zu dem sich 120 Rennläufer, teils bis aus Vohenstrauß angereist, in den unterschiedlichsten Altersklassen anmeldeten.
Der in den frühen Morgenstunden gefallene Neuschnee verlangte bei den Aufbauarbeiten im Landesleistungszentrum den zahlreichen Helfern um die beiden Abteilungsleiter Hans Seiderer und Thomas Bauer alles ab um den Athleten eine faire Piste vorbereiten zu können. 23 Tore mit 22 Richtungsänderungen waren in der unteren Hälfte des Landesleistungszentrums von den Akteuren auf der 510 Meter langen Piste zu meistern, wobei der Wettbewerb als Riesenslalom in einem Durchgang durchgeführt wurde. Für die jüngsten Starter war die Streckenlänge zudem als verkürzter Lauf ausgesteckt.
104 Rennläufer kamen letztendlich in die Wertung. Die beiden Nachwuchsrennläufer Ramona Seiderer und Markus Brandl waren an diesem Tag nicht zu schlagen und sicherten sich die Tagesbestzeiten. Hans Seiderer dankte bei der Siegerehrung allen die die Abteilung bei der Durchführung des Rennens unterstützen. Im 2-Jahresturnus sei die Abhaltung dieses Gedächtnisrennens vorgesehen, so der Abteilungsleiter. Es wird sich dann im Wechsel mit dem Ernst-Irlbeckrennen abgehalten. Josef Iglhaut dankte den Veranstalter, dass sie mit dem Rennen das Gedächtnis an seinen Vater hochhalten und so sein Wirken für den Skisport auch über dessen Tod hinaus nachhaltig in Erinnerung bleibt. Die beiden Glaspokale für die Tagesbestzeiten werden, so Josef Iglhaut, nicht als Wanderpokal ausgelobt und konnten somit in den Besitz der Sieger übergehen.
Für die jeweils drei Zeitbesten jeder Altersklasse hatten die Veranstalter Pokale vorgesehen. Zusammen mit den Urkunden für die Teilnahme konnte diese die Athleten bei der Siegerehrung entgegennehmen. Des Weiteren gab es für die Tagesbestzeit den Kindern und Schülern Sachpreise.







