BSV E.ON Bayern Workshops mit sehr guten Ergebnissen und Initiativen der Vereine

aus dem Bereich Skiverband erstellt am 03.12.2010 um 19:55 Uhr

1450 Vereine sind im Bayerischen Ski-Verband organisiert

Am Ende des Workshops, in dem die Themen Sponsorengewinnung, Pressearbeit, Mitgliedergewinnung und Ehrenamt weiter vertieft wurden, gab es jeweils drei Schecks über 500 Euro für die besten Vereinsaktionen. In Deggendorf waren dies der WSV Eppenschlag, die SpVgg Lam und der TSV Kareth-Lappersdorf.

Am Ende des Workshops, in dem die Themen Sponsorengewinnung, Pressearbeit, Mitgliedergewinnung und Ehrenamt weiter vertieft wurden, gab es jeweils drei Schecks über 500 Euro für die besten Vereinsaktionen. In Deggendorf waren dies der WSV Eppenschlag, die SpVgg Lam und der TSV Kareth-Lappersdorf. (Foto: BSV)

1450 Vereine sind im Bayerischen Ski-Verband organisiert. Ein immenser Potential, birgt aber auch ein Problem: „Wir kennen unsere Mitglieder nicht gut genug“, erklärt Klaus Rambach, dessen Geschäftsführer. Um den Kontakt zu verbessern kommt der Verband sprichwörtlich zu den Vereinen.
Unterstützt von E.ON und begleitet von seinem Kollegen Wolfgang Weißmüller organisiert Klaus Rambach BSV-Workshops in Bayern. Zuletzt war man in Bindlach bei Bayreuth, dann in Ruhpolding, schließlich noch am Donnerstagabend in Deggendorf. Zum einen, um den Mitgliedern den Verband zu präsentieren, zum anderen, um ihnen mit Workshops Hilfestellung zu geben. „Es ist uns sehr wichtig, neben unserer Hauptaufgabe, der Förderung des Nachwuchs-Leistungssports, auch was für den Breitensport zu tun. Da haben wir Nachholbedarf“, so Klaus Rambach.
So stolz man auf die Leistungen im Spitzensport ist, 50 Prozent der deutschen Medaillen bei Olympia in Vancouver wurden von bayerischen Athleten gewonnen, so sehr schaut man auch auf die Nöte und Bedürfnisse der Vereine, die ja die Brutstätte sind für den sportlichen Erfolg. Wie aber schafft man es, die personellen und finanziellen Ressourcen zu gewinnen, wie präsentiert und positioniert man sich als Verein, wie gewinnt man Mitglieder, wie ehrenamtliche Führungskräfte, wie Sponsoren?
„Euer Verein hat was zu bieten“, mahnte Klaus Rambach mehr Selbstbewusstsein an. Das Besondere müsse man herausarbeiten, einem potenziellen Sponsor nicht als großzügigen Mäzen sehen, sondern als Partner, der für sein Engagement auch was zurückbekommt. „Dann kann man auch was verlangen.“ Doch da gibt es Hürden. Der Skiklub steht in Konkurrenz zu anderen Vereinen, die auch was wollen, er muss dem Sponsor Erfolge vorweisen, sportliche Meriten müssen nicht nur errungen, sondern auch werbewirksam präsentiert werden. Es können Spannungssituationen entstehen, wenn sich der Geldgeber zu sehr einmischt oder die Gefahr der Abhängigkeit von einem Geldgeber besteht.
Klaus Rambach rät, ein Vereinsprofil zu erstellen, Ziele zu formulieren, ein Vereinsimage zu prägen. Veranstaltungen und Aktionen sind kleine Bausteine, die zusammen eine Außendarstellung des Vereins erleichtern. Wolfgang Weißmüller schilderte die Möglichkeiten am Beispiel des BSV, der sich als Marke positioniert hat und damit interessanter geworden ist für Sponsoren. Und bietet Hilfestellung an bei Initiativen der Vereine, etwa Aktionstagen im Schnee, Schul-Kooperationen, wie beim neuen Schulsportkonzept des DSV „Auf die Plätze, fertig. . . Ski“, das die Zusammenarbeit von Vereinen und Schulen weiter forciert.
Wer Gutes tut, sollte aber auch darüber reden. Deshalb ist eine aktuelle Pressearbeit, garniert mit guten Bildern, so wichtig für die Vereine. Klaus Rambach ermunterte die Workshop-Teilnehmer, Berichte über besondere Projekte auch an den BSV zu schicken, dann würden sie auf den Bayern-Seiten des „Ski & Sportmagazins“ des DSV oder auch im BSV-Internetauftritt www.bsv-ski.de veröffentlicht. Auch damit lassen sich Sponsoren beeindrucken. Mit guten Ideen und Eigeninitiative gebe es so viele Möglichkeiten, an Geld für den Verein zu kommen, zum Beispiel bei Aktionen wie dem „Grünen Band“, beim „Quantensprung“ des Bayerischen Landes-Sportverbands oder eben auch bei der Ehrenamtsoffensive des BSV-Partners E.ON.
Denn Engagement wird belohnt. Am Ende des Workshops, in dem die Themen Sponsorengewinnung, Pressearbeit, Mitgliedergewinnung und Ehrenamt weiter vertieft wurden, gab es jeweils drei Schecks über 500 Euro für die besten Vereinsaktionen. In Deggendorf waren dies der WSV Eppenschlag, die SpVgg Lam und der TSV Kareth-Lappersdorf
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