Monika Bergmann und Alois Vogl verabschiedet

aus dem Bereich Skiverband erstellt am 19.05.2009 um 14:46 Uhr
Von: Richard Richter

Großer Arber. Der Skiverband Bayerwald hat über die Jahrzehnte vielfache sportliche Erfolge im Jugend – und Schülerbereich vorzuweisen. Nur selten aber schafften Athleten den Sprung in die absolute Weltklasse. Monika Bergmann und Alois Vogl gehörten zu diesem Kreis. In der abgelaufenen Saison beendeten sie ihre Karriere. Von Seiten des Skiverbandes Bayerwald wurden die beiden in den „Alpinen Rennruhestand“ verabschiedet. Klaus Köppe erinnerte dabei nochmals an deren sportlichen Erfolge.

Mit einem Präsent und Blumen verabschiedete Klaus Köppe, Präsident des Skiverbandes Bayerwald, die beiden alpinen Spitzensportler Alois Vogl und Monika Bergmann. (Foto: Richter)

In den 50er Jahren war ein Sonja Sperl unter anderem Vizeweltmeistern, Edi Reichardt feierte in den 70er Jahre Erfolge und Klaus Gattermann schaffte in den 80er Jahren den Sprung in die Weltelite und Teilnahme an olympischen Spielen. Ab den 90er Jahren bis zu letzten Wintersaison haben, den Ausführung von Skiverbandpräsident Klaus Köppe zu Folge,  zwei Namen, Monika Bergmann und Alois Vogl, im alpinen Spitzensport nicht nur für Furore gesorgt, sondern waren fester Bestandteil der deutschen alpinen Nationalmannschaft und Aushängeschilder für den Hochleistungssport der Bundesrepublik Deutschland.

Beide Sportler bezeichnete Klaus Köppe als hervorragende Vertreter der Region. Durch deren Präsenz haben die beiden Rennläufer viele Nachwuchsathleten animiert auch alpinen Rennsport zu betreiben. Dieses via Fernsehen verbreitete sportliche Leitbild bat der Skiverbandspräsident auch in den regionalen Sportverband einzubringen und als Zugpferde die Jugend zu motivieren. Eine derartige Mithilfe sah der Sprecher als Krönung einer imponierenden sportlichen Laufbahn an, würden Erfahrung, Können und Wissen an den Nachwuchs weitergereicht werden können.

Monika Bergmann bestritt 1996 ihr erstes Weltcuprennen, wurde 1997 Juniorinnen-Weltmeisterin in der Abfahrt. Drei Olympiateilnahmen stehen in ihrer Erfolgsbilanz ebenso wie vier Teilnahmen an alpinen Weltmeisterschaften. 2005 folgte die Krönung mit dem Mannschaftsweltmeistertitel. In der Weltcupdisziplinwertung schaffte die für die SpVgg Lam startende Rennläuferin in der Saison 2003/2004 den 3. Platz und wurde allein 5mal Deutsche Slalommeisterin.

Am Ganslernhang in Kitzbühel startete Alois Vogl 1994 in seine Weltcupkarriere. Schon drei Jahre zuvor, 1991, trat er in Geilo (Norwegen) in den Kreis der Talentierten Slalomläufer ein. Es schlossen sich etliche Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Top-Platzierungen im Weltcup an. Höhepunkt war sicherlich der Gesamtfünfte in der Disziplinwertung Slalom in der Saison 2004/2005 sowie der Sieg in Wengen 2005, einem der renommiertesten Rennen im alpinen Skizirkus. Sechsmal deutche Meister und zweimal „Sportler Niederbayerns“ sind weitere Meilenstein des für den SC Zwiesel startenden Lohberger.

Beiden Sportler gemein ist, so Klaus Köppe weiter, dass sie zu den Wenigen gehören die ihre herausragenden Leistungen im Jugend – und Juniorenbereich in den aktiven Bereich transferieren konnten. Von Seiten des Skiverbandes Bayerwald aus wünschte Klaus Köppe beiden Sportler viel Glück im für die Zeit nach dem Abtreten von der öffentlichen Bühne. Mit Blumen und einem Präsent bedankte sic Klaus Köppe bei Beiden für deren positives Vertreten des alpinen Spitzensportes.